Sonnabend, 28.04.2018

 Theaterfahrt zur Premiere DIE DREIGROSCHENOPER

in die Staatsoperette Dresden


Abfahrt: 14:30 Uhr am Theater nach Dresden

Führung Kraftwerk Dresden Mitte

Abendimbiss Vinothek Staatsoperette

Einführung mit Gedanken zum Regiekonzept - Ronny Scholz

DIE DREIGROSCHENOPER

Premierenfeier mit Wolgang Schaller, Intendant

Rückfahrt: gegen 23:30 Uhr

 






Rechenschaftsbericht Juni 2013 bis Juni 2014

Schwerpunkte der Arbeit
• Beratungen und Beschlüsse des Vorstandes
• Öffentlichkeitsarbeit und politische Argumentation für das Theater
• Unterstützen junger Musiker
• Kammermusikalische Angebote
• Finanzielle Unterstützung von Vorhaben des Theaters
• Weitere Angebote für Mitglieder
• überregionale Vorhaben wie z. B. Muthea

Konkrete Aufgabenstellungen für unsere Arbeit waren:
• Abschluss der Vorhangspendenaktion
• Dank an die Spender mit einer Spendertafel im Foyer
• Hochwertige Angebote der Kammermusik: „ Klassik zum Jahresausklang", „Das goldene Konzert", Kontakte zu Künstlern pflegen
• Restaurierung des Cembalos für die Produktion der komischen Oper „Figaro"
• Verständnis für die Angebote in beiden Häusern wecken – Einladung von Frau Szalma zur Jahresversammlung
• Kontakte mit der Leitung des Theaters pflegen um als Publikum auf die kritische Situationen zu reagieren
• Verständnis für die Angebote beider Häuser beim Publikum zu wecken
• durch Probenbesuche Verständnis für die Arbeit der Mitarbeiter des Theaters ausprägen
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Arbeit des Vorstandes
Der Vorstand arbeitete regelmäßig und traf sich im Abstand von sechs Wochen.
Es lag eine Tagesordnung vor, Beschlüsse wurden gefasst, es gibt regelmäßige Protokolle. Die gefassten Beschlüsse wurden kontrolliert.
Alles, was der TMV leistete, geschah in unendlicher Kleinarbeit des Vorstandes und einzelner Mitglieder. Alle Arbeiten wurden unentgeltlich geleistet.

Öffentlichkeitsarbeit und politische Argumentation
Als Folge der finanziellen Situation im Kreis Görlitz und im gesamten Kulturraum wird immer wieder die Fusion der drei Theater als Mittel zum Zweck geprüft. Die Diskussionen verunsichern die Künstler und nicht zuletzt das Publikum. Für das Publikum waren bisher aus dem Zusammenschluss der Theater Zittau und Görlitz die Synergieeffekte nicht erkennbar.
Wir sollten uns zu beiden Theaterstandorten bekennen, denn, was einmal stillgelegt wird, geht unter.
Sehr wachsam verfolgten wir, wie es mit dem in Sachsen so bewährten Kulturraumgesetz weiter geht. Als die Ministerin für Kultur eine Aufstockung des Kulturetats ankündigte, haben wir diese Aussagen in einem Brief an Ministerin Sabine von Schorlemmer begrüßt. Eine Dynamisierung der Kulturraumzuwendungen ist eine längst überfällige Maßnahme.

Finanzierungskonzepte

Der TMV ist ein gemeinnütziger Verein, der sich überwiegend aus Spenden, Zuwendungen und Mitgliedsbeiträgen finanziert.
Persönliche Kontakte zu Agenturen und zahlreichen Musikern machten es möglich, dass wir bei größeren Konzertreisen von Musikern zu einem geringeren Preis ebenfalls bedacht wurden. Ohne diese Kontakte gäbe es manches Konzert nicht.
DAS GOLDENE KONZERT war eine zusätzliche Bereicherung unserer Angebote.
Wir übernahmen fast die gesamte Werbung selbst oder hatten mitunter hilfreiche Verbindungen zu professionellen Firmen.
Die regelmäßig gezahlten Mitgliedsbeiträge waren eine kleine, aber feste Größe, die Aktivitäten für das Theater zu gute kamen, z. B. Publikumslieblinge, Empfang zum Welttheatertag, Ausgaben für kleinere Veranstaltungen, Referenten.
Deswegen ist eine große Mitgliederzahl für uns überlebensnotwendig.
Nur zusätzliche Fördergelder versetzen uns in die Lage, bleibende Werte zu schaffen.

Die Prüfung der Unterlagen durch das Finanzamt Görlitz bestätigte eine korrekte Buchführung und zweckgerichtete Verwendung der Mittel. Die Gemeinnützigkeit wurde bestätigt.

Ein Überblick über unsere Arbeit im Berichtszeitraum

Am 4.Juni und am 7. Juni 2013 verabschiedeten wir nach dem Sinfoniekonzert „Finale" GMD Eckehard Stier. verabschieden. Wir waren an der Organisation des Publikumsempfangs im Rangfoyer des Theaters beteiligt. Die Vorsitzende des TMV würdigte sein Wirken in Görlitz und dankte ihm für beeindruckende Konzerte mit herausragenden Solisten Eckehard Stier verstand es, sich dem Publikum zu zuwenden, er führte es an zeitgenössische Musik heran und verdoppelte in Görlitz die Konzertbesucherzahlen.

Am 17. Juni 2013 fand unsere Jahreshauptversammlung statt.
Wir hatten zu einem Gespräch über die neue Spielzeit Generalintendanten Klaus Arauner und der Schauspieldirektorin Dorotty Szalma eingeladen. Leider war nur Herr Arauner der Einladung gefolgt.

Am 21. Juni 2013 initiierten wir einen Theatertag des Augustum-Annen-Gymnasiums mit der Vorstellung „ANATEVKA" statt.
Der TMV förderte das Projekt „Schüler, Lehrer und Eltern gehen gemeinsam ins Theater" materiell und ideell. Die Veranstaltung fand nicht die Resonanz, die wir erwartet hatten. Es blieben Plätze leer.

Am 26.Juni 2013 stellten wir den neuen GMD unter dem Motto vor „Willkommen in Görlitz, Herr Sanguineti !"
Es war der 3. GMD, den der TMV in der Zeit seines Wirkens zu einem Gespräch mit dem Publikum eingeladen hat.
Am 5. Oktober 2013 ehrten wir zum 12. Mal nach der Premiere „die lustigen Weiber" die Publikumslieblinge der vergangenen Spielzeit.
Vom Publikum wurden in etwa 700 Meinungsäußerungen viele Künstler und Werke mit Stimmen bedacht. Es gab eine völlig neue Konstellation, das Publikum bedachte fast alle Künstler des Hauses mit dicht beieinander liegender Stimmenzahl, was für eine ausgewogene starke Ensemble-Leistung spricht. Während Eckehard Stier bei seiner Verabschiedung die Ehrennadel des TMV erhalten hatte, vergaben wir diesmal drei Sonderpreise.
Einen Sonderpreis der Spielzeit 2012/13 erhielt das Ensemble, das dem Musical ANATEVKA unter der Regie von Sebastian Ritschel zu einem beachtenswerten künstlerischer Erlebnis verholfen hat.
Der TMV organisierte einen Empfang für das Ensemble nach der Vorstellung am 21.03.2014.
Mit Freude stellten wir fest, dass die Zahl der Fans für zeitgenössisches Tanztheater deutlich im Wachsen begriffen ist. Die Tanzcompany unter Leitung von Marko E. Weigert und Dan Pelleg erhält einen Sonderpreis. Das Publikum zollt hohe Anerkennung für die Inszenierungen „Alpha 1" und „Schmetterlingsdefekt. Das Ensemble erhielt eine Einladung zu einem Brunch im Caffe Kränzel.
Ein weiterer Sonderpreis ging an den stellvertretenden GMD Ullrich Kern. Das Publikum dankte ihm für seine zuverlässige Arbeit.
An diesem Abend setzten wir den Vorhangspendern kleines Denkmal mit der Spendertafel im Foyer.

23. Oktober 2013, 19:30 Uhr, Krypta - ALBERT-SCHWEITZER-BLÄSER-SEXTETTS
Die Solisten präsentierten in einer außergewöhnlichen Gegenüberstellung auf neuen & historischen Instrumenten- Raritäten & Kleinodien der Kompositionskunst
Sechs Solisten sind Preisträger internationaler Wettbewerbe, Solobläser deutscher Spitzenorchester, Professoren an deutschen Musikhochschulen. Dieser Konzertabend mit herausragenden Solisten war nicht so gut besucht wie er es verdient hatte. Ein solches Konzert wurde nur möglich durch Unterstützung der" Stiftung zur Foerderung von Kultur und Zivilisation", der wir für diese Zusammenarbeit herzlich danken.
TMV-Mitglieder erhielten ihre Karte zu einem Sonderpreis
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31. Dezember 2011, 15:30 Uhr - Krypta der Peterskirche
K l a v i e r q u a r t e t t e
Klavierquartette als besonderen Höhepunkt innerhalb der Kammermusik bot das Orbis Trio aus Prag mit dem Bratscher Martin Stupka. mit Werken von Beethoven, Mozart und Dvorak. Sie boten ein herausragendes Konzert
In der ausverkauften Krypta. TMV-Mitglieder zahlten im Vorverkauf einen Sonderpreis.

12. Januar 2015 Internationaler Klavierwettbewerb der Musikschulen
Der TMV überreicht einen Hauptpreis an einen Preisträger

19.01.2014 Brief an Kulturministerin von Schorlemmer
Der TMV richtet einen Brief an Ministerin von Schorlemmer und begrüßt das Vorhaben, die Kulturräume mit einem höheren Etat auszustatten.

20.01.2014 um 17:00 Uhr im Theater – Einladung zur Öffentliche Probe zu „Romeo und Julia"
Wir stellen stets die Klavierhauptprobe vor und geben den Besuchern die Möglichkeit nach einstündigem Probenbesuch im Foyer-Restaurant über die Konzeption zu dem Werk mit dem Dramaturgen ins Gespräch zu kommen.

23.01.2014 um 17:00 Uhr
Unser Ehrenmitglied Prof. Eckart Haupt war mit einem Vortrag, der sein Lebenswerk betraf und zugleich seine Promotion beinhaltete zu Gast.
Flöten – Flötisten – Orchesterklang
Die Staatskapelle Dresden zwischen Weber und Strauss
Der unverwechselbare Klang der Staatskapelle Dresden
Das Foyer war so gut gefüllt, das viele zusätzliche Stühle herbei geholt wurden. Es war ein beeindruckender Vortrag mit anschließender Diskussion auf einem hohen Niveau.

27.03.2014 um 18:00 Uhr
Welttheatertag 2014 Romeo und Julia Musik von Sergej Prokofjew nach der gleichnamigen Tragödie von William Shakespeare
Choreografie: Dan Pelleg und Marko E. Weigert
Es spielt die Neue Lausitzer Philharmonie unter Leitung von GMD Andrea Sanguineti
Wir feierten den Welttheatertag bei ausverkauftem Haus und luden danach zum Empfang des TMV ein.
Unsere Mitglieder konnten ihre kostenlose Karte an der Theaterkasse abholen.
Mit dem Blumenstrauß zum Welttheatertag ehrten wir die Ausstattungsleiterin Britta Bremer für ihre so vielseitige Arbeit voller interessanter Ideen. Leider verlässt Frau Bremer unser Haus zum Ende der Spielzeit.

Im März 2014 sprachen wir eine Einladung zur Theaterfahrt nach Plauen-Zwickau für 25.05. 2014. Die zeitgenössische Oper „Joseph Süß" von Detlev Glanert, die von den Rezensenten auch wegen ihrer historischen Ausstattung hoch gelobt wird, wollten wir in Plauen besuchen. Es sollte eine Begegnung mit dem Bariton Shin Taniguchi geben, der uns in Görlitz begeistert hat.
Die Resonanz war leider nicht groß genug, so dass die Kosten für die Teilnehmer zu hoch geworden wären. Wir mussten die geplante Fahrt absagen und die Verträge für Karten und Bus stornieren.

Dienstag, 8.04.2014, 17:00 Uhr Foyer-Restaurant - Vortrag: Opernbesuche in der Literatur

Dr. Ariane Ludwig, Literaturwissenschaftlerin am Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar erzählte sehr detailliert über Opernbesuchen, die in die Literatur Einzug hielten. Opernhäuser sind seit der Wende zum 19. Jahrhundert als Handlungsort vor allem in deutsch- und französischsprachigen Romanen und Novellen von Bedeutung.
Die Zuhörer bewunderten ihre in einem hervorragenden Deutsch vorgetragenen Ausführungen, waren jedoch von der Fülle der Fakten oft überfordert.
Für Frau Dr. Ludwig war es eine Wiederbegegnung mit der Wirkungsstätte ihres Vaters, der als Intendant von 1991 bis 1995in einer schwierigen Zeit viel für das Theater Görlitz geleistet hat.

16.04.2014, 17:00 Uhr Einladung zur öffentlichen Probe
Klavierhauptprobe zu Oper „Jenůfa" von Leoš Janáček Das Gespräch mit dem Dramaturgen Ronny Scholz wird wie immer zu einem besonderen Erlebnis. Er versteht es, Spannung zu erzeugen und vermittelt den Stolz des Ensembles über diese Produktion.
2.06. 2014, 17:00 Uhr Einladung zur öffentlichen Probe zu Sweeney Todd
Die Klavierhauptprobe entlässt die Zuschauer voller Spannung nach etwa 2 Stunden. Wir sind uns dabei schon des Erfolges sicher, obwohl wir nur einen Teil erlebt haben.

Montag,16.06.2014, 18:00 Uhr Jahreshauptversammlung des TMV
Um 18:00 Uhr lädt der TMV koreanische Künstler ein, die am Gerhart- Hauptmann-Theater engagiert sind.
„Oh wie so trügerisch" - Eine Stunde mit bekannten Arien und koreanischen Melodien
Die Mitglieder des Ensembles NANUM unterhalten das Publikum mit gern gehörten Arien aus bekannten Opern von Verdi, Bellini und Rossini. Im zweiten Teil des Programms widmen sie sich dem Thema
„Arirang – Traditionelle koreanische Melodie" und interpretieren bezaubernde Klänge aus ihrer Heimst.
Dramaturg Ronny Scholz stellt die südkoreanischen Künstler vor und führt durch das Programm.
In der Jahreshauptversammlung begrüßen wir den Generalintendanten Klaus Arauner.

Vorhaben für die neue Spielzeit

Wir setzen Bewährtes fort und bringen neue Ideen ein zur Vorbereitung auf unser 25jähriges Jubiläum.
Es ist ein neuer Flyer zur Präsentation des Vereins in Vorbereitung.
Wir bereiten eine musikalische Lesung mit Prof. Klaus Trumpf im Spätsommer vor.
Am 25. September2014 gibt es ein GOLDENES Konzert Mozart und seine Freunde.
Gespielt wird auf einem historischen Flügel in der Synagoge. Wir haben Künstler von internationalem Rang zu Gas: Ruth Holton (Sopran), Malcom Bilson und Zvi Meniker (Hammerflügel)
singen und spielen Werke von W.A. Mozart und aus seiner Zeit
Das Konzert zum Jahresausklang bietet diesmal etwas Neues. Wir werden ein Liedprogramm vorstellen.
Ein Kammerkonzert mit Prager Solisten gibt es im 1. Halbjahr 2015.
Zum Welttheatertag wollen wir auch wieder ein beachtetes Programm anbieten. Zu öffentlichen Proben für bestimmte Produktionen laden wir wieder ein. Unsere Mitglieder erhalten eine Einladung zur Spielzeitvorschau. Gespräche zu bestimmten Themen sollten fester Bestandteil unserer Arbeit werden. Wir unterbreiten ein neues Angebot für eine Theaterfahrt, um andere Theater kennenzulernen Die Kleine Form des Schauspiels nach Görlitz zu bringen, wird eine Aufgabe für die neue Spielzeit sein.
Wir vergeben eine Auftragskomposition für Kontrabass und Orchester und bereiten ein Sonderkonzert für Herbst 2015 mit dem Ensemble BASSIONA AMOROSA und der Neuen Lausitzer Philharmonie vor.

 

Schwerpunkte der Arbeit

·         Beratungen und Beschlüsse des Vorstandes

·         Öffentlichkeitsarbeit und politische Argumentation für das Theater

·         Kammermusikalische Angebote

·         Finanzielle Unterstützung von Vorhaben

·         Weitere Angebote für Mitglieder

·         überregionale Vorhaben wie z. B. Muthea

Konkrete Aufgabenstellungen für unsere Arbeit waren:

·         Unterstützung des Bachfestes mit überregional bedeutsamen Veranstaltungen, die wir selbst finanzierten

·         Hochwertige Angebote der Kammermusik: „ Klassik zum Jahresausklang“, „Das goldene Konzert“,         Kontakte zu Künstlern pflegen

·         Restaurierung des Cembalos für die Produktion der komischen Oper „Figaro“

·         Vorhangspendenaktion zum Abschluss bringen und den Spendern wirksam danken

·         Eine würdige Verabschiedung von GMD Eckehard Stier vorbereiten

·         die finanzielle Situation im Auge zu behalten und aus der Sicht des Publikums zu reagieren

·         Verständnis für die Angebote beider Häuser beim Publikum zu wecken

·         durch Probenbesuche Verständnis für die Arbeit der Mitarbeiter des Theaters ausprägen

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Arbeit des Vorstandes

Der Vorstand arbeitete regelmäßig und traf sich im Abstand von sechs Wochen. 

Es lag  eine Tagesordnung vor, Beschlüsse wurden gefasst, es gibt ein Protokoll. Die gefassten Beschlüsse wurden kontrolliert.

Alles, was der TMV leistete, geschah in unendlicher Kleinarbeit des Vorstandes und einzelner Mitglieder. Alle Arbeiten wurden unentgeltlich geleistet.

Öffentlichkeitsarbeit und politische Argumentation

Als Folge der finanziellen Situation im Kreis Görlitz und im gesamten Kulturraum wird immer wieder die Fusion der drei Theater als Mittel zum Zweck geprüft. Die Diskussionen verunsichern die Künstler und nicht zuletzt das Publikum. Für das Publikum waren bisher aus dem Zusammenschluss der Theater Zittau und Görlitz die Synergieeffekte nicht erkennbar.Wir sollten uns zu beiden Theaterstandorten bekennen, denn, was einmal stillgelegt wird, geht unter. Sehr wachsam verfolgten wir, wie es mit dem in Sachsen so bewährten Kulturraumgesetz weiter geht. Als Bürger sollten wir uns immer wieder gegen die Aufweichung des Kulturraumgesetzes zur Wehr setzen. Daher müssen wir erneut eine Dynamisierung der Kulturraumzuwendungen entsprechend des Inflationsausgleiches fordern.

Finanzierungskonzepte

Der TMV ist ein gemeinnütziger Verein, der sich überwiegend aus Spenden, Zuwendungen und Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Persönliche Kontakte  zu Agenturen und zahlreichen Musikern machten es möglich, dass wir bei größeren Konzertreisen von Musikern zu einem geringeren Preis ebenfalls bedacht wurden. Ohne diese Kontakte gäbe es manches Konzert nicht.

DAS GOLDENE KONZERT war eine zusätzliche Bereicherung unserer Angebote.

Wir übernahmen fast die gesamte Werbung selbst oder hatten mitunter hilfreiche Verbindungen zu professionellen Firmen. Die regelmäßig gezahlten Mitgliedsbeiträge waren eine kleine, aber feste Größe, die Aktivitäten für das Theater zu gute kamen, z. B. Publikumslieblinge, Empfang zum Welttheatertag, Ausgaben für kleinere Veranstaltungen, Referenten. Deswegen ist eine große Mitgliederzahl für uns überlebensnotwendig. Nur zusätzliche  Fördergelder versetzen uns in die Lage, bleibende Werte zu schaffen. Die Prüfung der Unterlagen durch das Finanzamt Görlitz bestätigte eine korrekte Buchführung und zweckgerichtete Verwendung der Mittel. Die Gemeinnützigkeit wurde bestätigt.

Vorhangspendenaktion

Es gingen auf dem Spendenkonto 20.300 Euro ein. Der Bühnenvorhang und der Akustikvorhang kosteten 15.300 Euro. Es gehen ab für Honorare zum Benefizkonzert und für den Flügeltransport 1 200 Euro. Wir hoffen, dass der Rest für die Logenvorhänge ausreichend ist.

Konkrete Projekte

Montag, 18. Juni 2012 um 19.00 Uhr, Café-Foyer des Theaters

Chorkonzert des Extrachores

An dieses Pogramm schlossen wir die Jahreshauptversammlung an.

Mi.,13.06. 2012, 19.30 Uhr, Theater Görlitz

Das 4. Goldene Konzert - Basler Vokalsolisten

Zwölf Gesangssolisten vereinten ihre Stimmen zu einem sinnlichen, homogenen Ensembleklang und präsentierten Lieder, Chansons und Songs vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Es war eine spannende Mischung aus Volkslied, Kunstlied und alten Kompositionen, die jedem  Besucher zeigte, welch reiches Liedgut im deutschsprachigen Raum zur Verfügung steht.

 

Mi.30.05. 2012, 18.00 Uhr - Öffentliche Bühnen -und Orchesterprobe zur Oper „Eugen Onegin“

Eine öffentliche Probe zur Inszenierung von „Eugen Onegin“ gab einen Einblick in die neue Inszenierung der Oper. Im Anschluss daran informierte der Dramaturg Ronny Scholz im  Café-Foyer über das Inszenierungskonzept

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 7. bis 16.09.2012        Bachfest 2012 

 Sa., 8.09. 2012, !8.00 Uhr, Krypta -  Violoncello solo, Bachsuiten, mit Guido  Schiefen

                                        mit Bachmahl im Romantikhotel Tuchmacher

 Do., 13.09 2012 19.30 Uhr, Theater Görlitz - Ensemble Red Priest aus Großbritannien     

Der TMV war mit zwei außergewöhnlichen Kammerkonzerten auf hohem Niveau beteiligt. Wir setzten darauf, unsere wunderbare Stadt mit ihrer kulturellen Vielfalt auf das Beste zu präsentieren. Solch ein Konzerterlebnis kann in unserer Region natürlich nicht kostendeckend sein, wir konnten unsere Reserven dafür einsetzen. Beide Konzerte fanden ein überaus positives Echo, stehende Ovationen sowohl in der Krypta als auch im Theater und viel persönliche begeisterte  Anerkennung erreichte uns. Die Cellosuiten am 8.09. in der Krypta versammelten rund 130 aufmerksame Gäste und wirkliche Musikfreunde. Der ausgewiesene Bachinterpret Guido Schiefen hielt die Zuhörer von 18.00 bis 22.00 Uhr in Bann, unterbrochen durch ein vorzüglich vorbereitetes Bachmahl in ruhiger vornehmer Atmosphäre des Hotels „Tuchmacher“ an sorgfältig eingedeckten  Tischen. Ein kulinarischer Genuss, der nicht belastete. Der Cellist war vom Sachverstand des Publikums so begeistert, dass er sich nach dem Mammutprogramm noch mit einer Zugabe verabschiedete. Die riesige Begeisterung lag auf beiden Seiten, die Resonanz übertraf auch unsere Erwartungen.

Das Konzert mit der Gruppe RED PRIEST am 13.09.2012 im Theater endete auch mit stehenden Ovationen und großer Anerkennung für das virtuose Spiel auf barocken Instrumenten. Das klanglich hervorragende Cembalo ist vom Hersteller und Besitzer eigens aus Kassel gebracht worden, weil die Künstler aus Großbritannien ihr Instrument nicht dabei haben konnten. Ein barockes Instrument, das der Qualität des Ensembles gerecht wird, war hier nicht vorhanden. Das Publikum kam aus allen Altersschichten und jung und alt hatten gleichermaßen ihr Vergnügen. Leider fehlte die Gruppe im Konzert, an die wir bei der Vorbereitung besonders gedacht hatten, Schüler und Studenten. Das war übrigens das 70. Konzert, der vom TMV organisierten Konzerte. Dieses Konzert war ein besonderes Erlebnis. Wir sind berechtigt stolz auf den Erfolg.

6.Oktober 2013 1. Premiere des Musiktheaters

 „Anatevka“ wurde vom Publikum mit lang anhaltendem Beifall aufgenommen, gewürdigt wurden die geschlossene Ensemble-Leistung und die prägnante und sehr gut durchdachte RegiearbeitNach der  Premiere ehrten wir nun zum 11. Male die Publikumslieblinge der vergangenen Spielzeit.

Sebastian Ritschel konnte die Ehrung „Publikumsliebling“ für seine bemerkenswerten Regiearbeiten in der vergangenen Spielzeit entgegennehmen. Er setzte neue Maßstäbe und verstand es, seine Konzeptionen schlüssig zu verwirklichen. Das Publikum dankte ihm für seinen Mut, seine Kreativität und die absolute Konsequenz beim Umsetzen seiner Ideen. Die Firma Theodor Finster fertigte die Ehrennadel des TMV und verwirklichte eine besonders sympathische Idee: Das G-H-T. räumlich in Massivsilber soll eine bleibende Erinnerung an Görlitz für die Ausgezeichneten sein.

Die Sonderpreise des TMV gingen an Laura Scherwitzl und die Herren Marko E. Weigert und Dan Pelleg.                                                                                                                                                                                    Laura Scherwitzl hat in verschiedenen Rollen  beeindruckende künstlerische Leistungen geboten, nicht zuletzt in „Du sollst nicht lieben.“  Etwas ganz Besonderes bewirkte sie mit der Rolle des Drachen Laura bei den Kindern,  die sich zahlreich an der Besucherbefragung beteiligt haben.

Marko E. Weigert und Dan Pelleg wurden stets gemeinsam genannt für den Aufbruch mit der Tanzcompany, Kreativität und hohe Professionalität. War die Zahl der Fans auch noch nicht so groß, so sind die Freunde des zeitgenössischen Tanzes schon heute nicht zaghaft mit Superlativen des Lobes

Donnerstag, 1.11.2012, 17.15 Uhr, Institut für kulturelle Infrastruktur, Haus Klingewalde 40                

Gemeinsam mit dem Institut für kulturelle Infrastruktur luden wir zu einem Vortrag über die Rolle Richard Wagner im Blickpunkt der Öffentlichkeit ein.

Freispruch für Richard Wagner? Eine historische Rekonstruktion

mit Kammersänger Prof. Bernd Weikl, Hamburg und Kulturökonom Prof. Peter Bendixen, Wien  

Leider fanden nur wenige Görlitzer den Weg nach Klingewalde.

Montag, 19.11.2012 um 17.00   Einladung zur öffentlichen Probe (Klavierprobe)

„Kleider machen Leute“, musikalische Komödie von Alexander Zemlinsky

An die Probe schloss sich ein Gespräch mit dem Dramaturgen Ronny Scholz zu dieser Inszenierung an. Es wurde eine Spende für den Vorhang eingesammelt, die  bei 210 Euro lag.

31. Dezember 2012 um 15.30 Uhr „Klassik zum Jahresausklang“ in der Krypta.

Das ORBIS TRIO aus Prag spielte Werke von Beethoven,  Mendelssohn-Bartholdy und Dvorak.

Die Krypta war bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit dem ORBIS TRIO aus Prag erlebten wir ein hoch motiviertes Ensemble mit einem Programm, das beste Musik für Klaviertrio bot. Die Konzertbesucher waren des Lobes voll und bedankten sich für das künstlerisch herausragende Konzert. Wie immer ging es ohne Unterstützung nicht, diese wurde uns von verschiedenen Seiten zuteil. Die Damen an der Theaterkasse sind für uns unverzichtbar, Frau Lammert und Herr Seeliger waren in gewohnter Weise für unsere Anliegen da. Das Romantikhotel Tuchmacher versorgte die Künstler mit einem Lunch vor dem Konzert.

 

Montag, 14.01.2013 um 17.00 Uhr   Einladung zur öffentlichen ProbeThere´s Time“

Tanzstück von Dan Pelleg und Marko E. Weigert

Die Tänzer gaben uns einen Einblick in eine ungewöhnliche Produktion, bei der es um das Thema Zeit ging. Zum Gespräch hatten wir die Bühnen- und Kostümbildnerin Brita Bremer eingeladen.

Sonntag, 24.03.2013

Theaterfahrt zum Staatstheater Cottbus

Neben einer Architekturführung durch das Haus sahen die Teilnehmer um 16.00 Uhr die Oper von Jacques Offenbach „Hoffmanns Erzählungen“.

Über den Theaterbau liest man: „Eine architektonische Skulptur. Ein frei im Raum schwingendes Monument. Ein Tempel der Kunst, umrahmt von Grünanlagen und Brunnen. Ist das Jugendstil? Ist das Eklektizismus? In jedem Fall ist es genial. Und ganz der Architekt: Bernhard Sehring.“ 

Die Oper „Hoffmanns Erzählungen“ hatte am 27.10.2012 Premiere und wurde von den Rezensenten mit viel Lob versehen, sowohl für die Inszenierung als auch für die sängerischen Leistungen.

 

Die Theaterfahrt war ein voller Erfolg. Die Organisation war perfekt, die Mittagsversorgung wurde als beispielgebend eingestuft, die Führungen im „Dieselkraftwerk“ und im Staatstheater Cottbus fanden eine gute Resonanz. Über die Aufführung gab es viele lobende Worte. Das Finanzierungskonzept konnte eingehalten werden, es ergab sich ein Überschuss von 10 Euro. Also wurde die gesamte Arbeit der Vorbereitung durch den Verein ehrenamtlich geleistet. Der Verein hatte keinen finanziellen Vorteil davon.

Mittwoch, 27.03.2013 Welttheatertag                                                                                                        Einladung zur öffentlichen Probe zu "Tod eines Bankers" - Oper | URAUFFÜHRUNG                                (Licht- und Kostümprobe) I   Fabian Scheidler (Libretto) und Andreas Kersting (Musik).

Anlässlich des 52. Welttheatertages durften die Theaterfreunde die Ersten sein, die einen Teil der Uraufführung erlebten. Nach der Probe nutzten einige bei einem Glas Wein die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Komponisten Andreas Kersting und dem Dramaturgen.

Es wurde eine Spende für den Vorhang in Höhe von 140 Euro eingesammelt.

Die Souffleuse Dominika Richter wurde mit dem Blumenstrauß zum Welttheatertag geehrt

 

Sonntag, 5.Mai 2013 Benefizkonzert  mit Olga Dribas und Eckehard Stier

Stolz konnten wir  2013 den neuen Vorhang an denGeneralintendanten übergeben. Wir bedanken uns bei GMD Eckehard Stier und bei Olga Dribas für das wunderbare Konzert auf zwei Flügeln. Beide begeisterten die Konzertfreunde durch ihr Spiel und GMD Stier schuf auch durch persönliche Worte eine besondere Atmosphäre. Unsere Spendenaktion geht weiter und wir finanzieren nun die Vorhänge für die Bühnenlauben. Ein herzlicher Dank gilt allen Spendern. Wir werten dies als ein Symbol der Verbundenheit mit unserem Gerhart- Hauptmann-Theater. Nach dem Abschluss der Aktion wird eine Spendertafel im Foyer davon künden. Durch Spenden der Theaterfreunde, Spenden aus eigenen Veranstaltungen und Spenden von Eckehard Stier und Dr. Markus Tacke haben wir das Vorhaben erfolgreich gemeistert.

Am 25. Mai 2013 hatte „Figaro“ Premiere in Görlitz und das vom TMV sanierte Cembalo kam zum Einsatz. Trotz des Fußballspieles gab es ein nahezu ausverkauftes Haus und die Premierenbesucher feierten die sehr gelungene Inszenierung mit riesigem Applaus.

Die Rezitative wurden auf dem Cembalo gespielt, dessen Sanierung der TMV initiiert und mit rund  4000 Euro finanziert hat.

 Dienstag, 4.Juni / Freitag, 7. Juni Verabschiedung von GMD Eckehard Stier nach dem Sinfoniekonzert „Finale“

Nach den Konzerten in Görlitz fand  im Rangfoyer gegen 21.30 Uhr ein Publikumsempfang zur Verabschiedung von Herrn Stier statt. Seinem Wirken haben die Theaterfreunde sehr viel zu verdanken. Er hat die Konzerte in der Region zu beachteten Ereignissen im Kulturleben werden lassen. Wir Konzertbesucher haben beeindruckende Konzerte mit herausragenden Solisten erlebt und sind immer wieder beglückt aus den Konzertsälen nach Hause gegangen. Eckehard Stier verstand es, sich dem Publikum zu zuwenden und es gelang ihm, das Konzertpublikum auch an zeitgenössische Musik heranzuführen.

Der TMV überreichte Herrn Stier die Ehrennadel des TMV mit der Silhouette des Theaters und einen Bildband mit Graphiken von Siegbert Jatzko mit Vorworten von Dr. Andreas Bednarek und Stefan Waldau. Unsere guten Wünsche begleiten ihn, wenn er als gefragter Dirigent in die weite Welt hinauszieht.

17. Juni 2013 Jahreshauptversammlung

Generalintendant Klaus Arauner und die Schauspielintendantin Dorotty Szalma berichten über ihre Zusammenarbeit und stellen den neuen Spielplan vor.

Freitag, 21. Juni 2013  Theatertag des Augustum-Annen-Gymnasiums  mit „ANATEVKA“ statt.

Der TMV fördert das Projekt  „Schüler, Lehrer und Eltern gehen gemeinsam ins Theater“ materiell und ideell.  Leider fehlte bei der Kartenbestellung die richtige Resonanz vom Gymnasium, obwohl unser Vorschlag begeistert aufgenommen wurde.

Mittwoch, 26.06.2013 um 19.30 Uhr

Herzlich willkommen in Görlitz, Herr Sanguineti

Der TMV ist der Erste, der den neuen GMD in Görlitz begrüßt und ihn nach seinen Plänen fragt.

 

Vorhaben für die neue Spielzeit

Neben den Kammerkonzerten, dem Silvesterkonzert und der Einladung zum Welttheatertag wollen wir auch wieder Treffen zu bestimmten Themen anbieten.

·         Probe – Als stiller Beobachter bei Arbeitsproben dabei sein

·         Spielzeitvorschau – Wissen, was die neue Spielzeit bringt

·         Gespräche zu bestimmten Themen

·         Theaterfahrt – andere Theater kennenlernen


 

Kontakt

Görlitzer Theater- und Musikverein e.V.
Blumenstr. 41
02826 Görlitz

Ansprechpartner:
Frau Renate Winkler

Tel: 03581/402507