Sonnabend, 28.04.2018

 Theaterfahrt zur Premiere DIE DREIGROSCHENOPER

in die Staatsoperette Dresden


Abfahrt: 14:30 Uhr am Theater nach Dresden

Führung Kraftwerk Dresden Mitte

Abendimbiss Vinothek Staatsoperette

Einführung mit Gedanken zum Regiekonzept - Ronny Scholz

DIE DREIGROSCHENOPER

Premierenfeier mit Wolgang Schaller, Intendant

Rückfahrt: gegen 23:30 Uhr

 






WELTTHEATERTAG 2018

Einladung des TMV zum 27. März 2018 ins Foyer Cafe/Görlitz

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 Generalintendant Klaus Arauner verliest die Botschaft von Ram Gopal Bajaj, Indien

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Nach allen evolutionären Erzählungen wissen wir nur eines ganz genau: dass alle Lebensformen danach streben, bis in alle Ewigkeit zu überleben. Wenn irgend möglich, versucht das Leben, Zeit und Raum zu durchdringen, um Unsterblichkeit zu erlangen. Dabei neigen die Lebewesen auch dazu, sich selbst zu verstümmeln und auszuradieren. Wie auch immer. Hier wollen wir unsere Überlegungen auf das Überleben der Menschheit und ihre Entwicklung vom jagenden Höhlenmenschen der Steinzeit bis in unser Weltraumzeitalter beschränken. Sind wir heute achtsamer? Feinfühliger? Freudvoller? Liebevoller im Umgang mit der Natur, der wir entspringen?
Seit unseren Anfängen in der Steinzeit haben die darstellenden Künste (Tanz, Musik, Theater) das Instrument der Sprache, bestehend aus Vokalen und Konsonanten, entwickelt. Vokale drücken im Wesentlichen Gefühle und Emotionen aus, und Konsonanten übermitteln Form und Gedanke/Wissen. Daraus sind die Mathematik, Geometrie, Waffen und jüngst die Computer hervorgegangen. In dieser Evolution der Sprache gibt es kein zurück. Die Erde selbst wird nicht überleben, wenn sich die darstellenden Künste und Wissensdisziplinen (Technologie eingeschlossen) nicht vom Alltäglichen, von Wut, Gier und Übel befreien.
Die Massenmedien, Wissenschaft und Technologie haben uns dämonische Kräfte verliehen. Also nicht das Theater ist in der Krise, sondern die Inhalte, die Aussagen und Anliegen. Wir müssen den Menschen dazu anhalten, den Planeten Erde, und damit das Theater zu retten. Kinder müssen bereits in der Grundschule an Schauspiel und Bühnenkunst herangeführt werden, sodass eine Generation heranwächst, die achtsamer und gerechter mit dem Leben und der Natur umgeht. Sodass die Errungenschaften der Sprache dieser Erde und anderen Planet weniger Schaden zufügen. Zudem wächst die Bedeutung des Theaters für die Erhaltung des Lebens selbst. Hierzu muss es Darsteller und Publikum in dieser kosmischen Ära der Gemeinschaft gegenseitig bestärken, anstatt zu bedrohen.
Ein Hoch auf das Theater, das diesen Anspruch in Stadt und Land allmählich umzusetzen weiß: „Mit Leib, Sprache und Mitgefühl gemeinsam für die Bildung der kommenden Generationen.“

 

TMV Vorsitzende Frau Winkler ehrt die Mitarbeiterinnen des Theaters

Katrin Hopstock, Anja Würsching und Brita Berenz 

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DUO ITI-HEKENU (Gesang und Harfe) mit dem anspruchsvollem Programm "Tales & Tonadillas"

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JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2017

Montag, 23.10.2017, Foyer-Café des Theaters

18.00 Uhr Jahreshauptversammlung
nach Tagesordnung
19:00 Uhr Gesprächskonzert mit Anna Gössi und Jenifer Lary

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Hans-Peter Struppe und die Vorsitzende des TMV werden im Gespräch mit den beiden Damen Interessantes
und Wissenswertes erfahren und natürlich gibt es viel Musik. Vom 25jährigen Theaterjubiläum von „Struppi“ wird natürlich auch die Rede sein.

Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Laden Sie daher Freunde und Bekannte zu diesem Abend ein. Das Foyer-Café hat für Sie geöffnet.

Tagesordnung der Jahreshauptversammlung

1. Protokoll der Mitgliederversammlung 2016 (liegt schriftlich vor)
2. Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden Renate Winkler
Der Bericht liegt schriftlich vor und steht als Kurzfassung auf unserer Homepage.
3. Bericht der Schatzmeisterin Marion Dittrich ( Bericht liegt schriftlich vor)
4. Bericht über die Rechnungsprüfung durch Ralf Bergert
5. Entlastung des Vorstandes und des Rechnungsprüfers
6. Neuwahl des Rechnungsprüfers
7. Anträge, Anregungen


Publikumsbefragung 2016/2017

Die Besucher hatten die Möglichkeit von der 1. Premiere 2016 bis zur Spielzeitgala 2017 ihre Stimmen in die bereitstehenden Kästen zu werfen.
Die Resonanz war geringer als in den Vorjahren. Sicher denken die Theaterbesucher oft nicht daran, den Stimmzettel abzugeben. Eine Erinnerung in der Zeitung Gerhart wäre wieder wünschenswert.
Auch in diesem Jahr ergab die Auswertung, dass die Sympathien der Besucher sehr breit gefächert sind. Alle Mitglieder des Ensembles des Sängerensembles wurden genannt, leider gab es wenige Favoriten aus dem Schauspielensemble. Wir hätten gern einen Preis nach Zittau vergeben.
Neu ist, dass Besucher in kurzer knapper Form auch ihre persönliche Meinung zum Stück oder zum Künstler benennen. Das spiegelt meist eine sehr spontane Reaktion (positiv oder negativ) wider, wirkt aber nicht verletzend.
Aus den Wertungen ragten Ji-Su Park und Anna Gössi heraus. Besondere Leistungen wurden ebenfalls honoriert. Das betrifft Stefan Bley (in The Producers) und Michael Berner
Hohe Anerkennung zollten die Besucher den Leistungen von Stefan Bley in The Producers. Er steht bei dieser Produktion vor Daniel Eckart und Adrian Becker in der Gunst des Publikums.
An Michael Berner schätzt das Publikum die Vielseitigkeit. und die absolute Bühnenpräsenz. Er setzte Akzente auch in der kleinsten Rolle und blieb dem Publikum in Erinnerung. Wir vergaben einen Sonderpreis unter dem Motto: „ Kleiner Mann – ganz groß“ als süßes Telegramm und danken für „einprägsame Figuren“ auf der Bühne.
Den 2. Sonderpreis erhielt Anna Gössi. Sie singt erst ein Jahr an unserem Theater und steht in der Anerkennung beim Publikum dicht neben Ji-Su Park. Anna Gössi gab der Produktion „Der Notenflüsterer“ eine besondere Prägung. Sie flüsterte nicht nur Noten, sondern sie sang und spielte die Filmmusiktitel in herausragender Weise. Einige Theaterfreunde bedanken sich für die Rolle der Marie in „Frau Luna“, indem sie ihre Stimmzettel zu Beginn der neuen Spielzeit in die Kästen brachten. (Produktion lief nur in der Stadthalle). Frau Gössi überreichten wir ebenfalls ein „Süßes Telegramm“ mit 60 handgefertigten Pralinen.
Die Ehrennadel des TMV erhielt der Bariton Ji-Su Park, da er aus der Publikumsbefragung als Favorit hervorgegangen ist. Die Zahl der Figuren, die er in den letzten Jahren auf der Bühne verkörperte, ist umfangreich. Wir verdanken ihm die Gestaltung vieler Rollen: u.a. Peter in „Hänsel und Gretel“, Frank in „Die tote Stadt“, Wolf und Aschenputtels Prinz in „Into the Woods“ und Belcore in L’elisir d’amore“. In der Spielzeit 2016/2017 überzeugte er das Publikum in der Rolle des Lescaut in „Manon Lescaut“, im Doppelabend „Nacht der Geheimnisse“, als Lämmermeier in „Frau Luna“ und als Mr. Marks in „The Producers“.Die Theaterfreunde erfreuen sich an seinem Gesang, lobten aber auch, dass er seinen Figuren Leben einhaucht und wunderbar auf der Bühne spielt. Wir überreichten ihm zusätzlich Notenmaterial und CDs für seine persönliche Weiterbildung.
Winkler

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Sofortspende

Unterstützung des TMV für die Musical-Produktion THE PRODUCERS


1. Aus einem Brief von Sebastian Ritschel

Liebe Renate Winkler,
sehr geehrte Damen und Herren des Vorstands des TMV,
im Kontext der Erarbeitung der Inszenierung von THE PRODUCERS wenden wir uns heute mit der Bitte um Unterstützung an Sie.
Das Musical THE PRODUCERS ist ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Stück - es lebt von mannigfaltigen Szenen- und Kostümwechseln. Bei der Erarbeitung der Konzeption haben wir (gemeinsam mit Barbara Blaschke und Ronny Scholz) unsere "Görlitzer Verhältnisse" klar im Blick gehabt und das Stück "vereinfacht" bzw. soweit abstrahiert, dass die Struktur erhalten bleibt und trotzdem ein umfassendes theatralisches Erlebnis geboten wird. Uns war immer bewusst, dass sich die Produktion an den Grenzen der Möglichkeiten bewegen wird. Wir haben jedoch damit gerechnet, im Ausstattungsbereich auf vorhandenes Material (Lichttechnik,
Möbel und Kostüme) zurück greifen zu können, dieses gut zu integrieren und so Neues zu schaffen. Leider hat sich das in den vergangenen Wochen als nicht realisierbar erwiesen. Zum Beispiel beim Thema Licht: Es handelt sich konkret um LED-Technik. Das vorhandene Material
konnte nicht genutzt werden, da eine Stückelung unterschiedlicher Produkte mehr Probleme geschaffen hätten als dass sie den Zweck erfüllen. Hier wurde Material im Wert von ca. 1.000€ erworben, das auch nach der Produktion weiterverwendet werden kann.
Der Bereich der Kostüme ist der umfangreichste. Durch das Genre "Show-Musical" fallen viele und aufwendige Kostüme an. Ähnlich wie bei der Inszenierung EIN KÄFIG VOLLER NARREN lebt das Musical von großen Kostüm- und Tanzszenen. Allein die Anschaffung von Stepp-Schuhen für die Tanzcompany haben ca. 650€ gekostet. Da es in Görlitz seit vielen Jahren keine derartige
Choreografie gab, mussten sie angeschafft werden - selbstverständlich sind die Schuhe eine bleibende Anschaffung bis sie zertanzt sind. Die Kostümverwandlung der Tänzer sind in diesem Stück mit die arbeitsreichsten Anfertigungen - so werden Sie die Tänzer als klassische Musical-Damen sehen, als "alte Damen", als "Nazis" und als "Gefangene". Die Anfertigungen in diesem Bereich belaufen sich auf insg. ca 2.000€.
Die Kostüme kommen danach in den Fundus und sind wieder zu nutzen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn sich der Vorstand des TMV dazu entschließen könnte, unserer
Produktion unter die Arme zu greifen und THE PRODUCERS kurzfristig zu unterstützen.


2. Unsere Unterstützung
Dieser Hilferuf erreichte uns am 22. 04.2017
Am 25. 04. fand eine Sondersitzung des TMV statt an der alle Vorstandsmitglieder teilnahmen. Wir kamen überein, mindestens 3000 € als Soforthilfe zur Verfügung zu stellen und legten wie immer darauf Wert, dass bleibende Werte für unser Haus erhalten werden.


3. Fazit
Die Premiere, die uns die gelungene Leistung des gesamten Ensembles erleben ließ, gab uns Recht, das Geld gut angelegt zu haben. Wenn man bedenkt, welche Mittel und welch lange Probenzeit den Musical-Häusern zur Verfügung stehen, gratuliert der Vorstand des TMV dem Theater zu dieser herausragenden unterhaltsamen Produktion.

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Foto: Pawel Sosnowski

Adrian Becker als tuntiger Hitler und das Balett im Gleichschritt hinterdrein.

 


IMPRESSIONEN

welttheatertag 2017

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Generalinterdant Klaus Arauner verlas die Botschaft der Schauspielerin Isabelle Huppert zum Welttheatertag 2017

Auszug dieser Botschaft:

Theater…. ist Dialog, ist Abwesenheit von Hass. Was Völkerfreundschaft bedeutet, weiß ich nicht so recht, aber ich glaube an die Gemeinschaft der Zuschauer und der Schauspieler, im Bund mit allen, die das Theater vereint, diejenigen die schreiben, diejenigen die übersetzen, die Beleuchter, Ankleider, die Dekorateure, die Interpreten, diejenigen, die machen, diejenigen, die hingehen. Das Theater schützt uns, ist uns Herberge… Ich glaube, dass es uns liebt … genauso wie wir es lieben… Ich erinnere mich an einen Bühnenmeister vom alten Schlag, der jeden Abend, bevor der Vorhang aufging, in der Kulisse mit fester Stimme sagte"Platz dem Theater!“

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Mit dem Blumenstrauß zum Welttheatertag, einer Aufmerksamkeit für Mitarbeiter, die nicht im Rampenlicht stehen, wurden geehrt:

Marc Burmeier, Bühnenmeister im Haus Görlitz
und Verwaltungsdirektorin Marion Dittrich.

 


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Kontakt

Görlitzer Theater- und Musikverein e.V.
Blumenstr. 41
02826 Görlitz

Ansprechpartner:
Frau Renate Winkler

Tel: 03581/402507