Sonnabend, 28.04.2018

 Theaterfahrt zur Premiere DIE DREIGROSCHENOPER

in die Staatsoperette Dresden


Abfahrt: 14:30 Uhr am Theater nach Dresden

Führung Kraftwerk Dresden Mitte

Abendimbiss Vinothek Staatsoperette

Einführung mit Gedanken zum Regiekonzept - Ronny Scholz

DIE DREIGROSCHENOPER

Premierenfeier mit Wolgang Schaller, Intendant

Rückfahrt: gegen 23:30 Uhr

 






Publikumslieblinge

am Gerhart-Hauptmann-Theater

Auch im vergangenen Theaterjahr suchte der Görlitzer Theater- und Musikverein durch Besucherbefragung nach dem „Besonderen Theatererlebnis“ und den Künstlern, die eine persönliche Würdigung erhalten sollten. Vom  Publikum wurden in etwa 700 Meinungsäußerungen viele Künstler und Werke mit  Stimmen bedacht, was für die hohe Einsatzfreude und für die Leistungsfähigkeit des Ensembles spricht. Zum 12. Mal  erfolgte die Ehrung nach der ersten Premiere der neuen Spielzeit durch die Vorsitzenden des Theater- und Musikvereins Renate Winkler.

Es gab eine völlig neue Konstellation, das Publikum bedachte fast alle Künstler des Hauses mit dicht beieinander liegender Stimmenzahl, was für eine ausgewogene starke Ensemble-Leistung spricht.

Daher vergeben wir in diesem Jahr drei Sonderpreise.

Während wir in der vergangenen Spielzeit Sebastian Ritschel als Regisseur mit der Ehrennadel würdigen konnten, nennen die Besucher diesmal neben seinem Namen immer wieder die Produktion „ANATEVKA“ als herausragendes Erlebnis. 

Der TMV  verleiht einen Sonderpreis der Spielzeit 2012/13 an das Ensemble, das dem Musical ANATEVKA zu einem beachtenswerten künstlerischer Erlebnis verholfen hat. Unter dem Motto: wer miteinander arbeitet, soll den Erfolg auch feiern, laden wir das Ensemble nach der Vorstellung zu einem kleinen Empfang in das Foyer-Restaurant ein und bedanken uns den Mitwirkenden.

Mit Freude stellten wir fest, dass die Zahl der Fans für zeitgenössisches Tanztheater deutlich im  Wachsen begriffen ist. Neben den Namen Marko E. Weigert und Dan Pelleg steht sehr oft der Zusatz   und  Tanzcompany. Das Publikum zollt hohe Anerkennung für die Inszenierungen „Schmetterlingsdefekt“ und „Alpha 1“  und ist begeistert vom Ideenreichtum und der Leistungsfähigkeit jeder Tänzerin und jedes Tänzers.

Der TMV verleiht einen Sonderpreis der Publikumsbefragung 2012/13 an die Tanzcompany des Gerhart-Hauptmann Theaters. Wir laden das Team zu einem Brunch ins Caffè  Kränzel ein und danken für unvergessliche Erlebnisse.

Eben so oft wie der Name einer Sängerin oder eines Sängers steht auf den Zetteln der  Name eines Mannes, auf den zwar viele  Akteure schauen, der aber für das Publikum oft im Verbogenen wirkt. Die Theater- und Konzertfreunde danken dem Kapellmeister Ullrich Kern für seine kontinuierliche Arbeit mit der Neuen Lausitzer Philharmonie und  der TMV überreicht einen Sonderpreis der Spielzeit 2012/13.

Wir vom Vorstand des TMV waren überrascht und erfreut über das diesjährige Ergebnis der Besucherbefragung. Es spricht dafür, dass an unseren Theater mit hohem Einsatz und großer Freude für ein aufgeschlossenes Publikum hervorragendes Theater gemacht wird.  Dafür bedanken wir uns.

Wir suchen auch in der neuen Spielzeit durch Befragen des Publikums „Das besondere Theatererlebnis“ und hoffen auch hier wieder auf eine rege Beteiligung. Die Theater- und Konzertfreunde haben  die Möglichkeit aus vielfältigen Bereichen ihre Favoriten zu benennen. Die Zettel für die Besucherbefragung liegen in den Programmheften und sind an der Garderobe erhältlich. Vergessen Sie auch in dieser Spielzeit nicht, Ihren Zettel in den „Oskar-Kasten“ zu stecken. 

 

Renate Winkler

 


 

Jahreshauptversammlung 2013

am 17.06.2013 Foyer-Restaurant Theater Görlitz

Trotz des sehr warmem Wetters und der Veranstaltungen, die anlässlich des 17. Juni in Görlitz stattfanden, hatten zahlreiche Mitglieder und Gäste den Weg ins Theater nicht gescheut.

Gespannt waren wir auf die neue Schauspielintendantin, die aus Zittau zu uns kommen sollte.

Es gibt eine große Zahl von Görlitzern, die besonders dem Schauspiel zugewandt sind und die es immer wieder bedauern, dass Schauspielproduktionen nicht die entsprechende Resonanz finden.

Leider kann ich bis heute nicht erklären, weshalb Frau Szalma nicht in Görlitz sein konnte. Sie hat uns darüber nicht informiert. So hoffen wir, dass unser Blumengruß sie positiv an den Görlitzer Theater- und Musikverein erinnert.

Herr Arauner stellte uns an Hand des neuen Spielzeitheftes einzelne Stücke vor und gab einen kleinen Ausblick auf  gemeinsam geplante Produktionen.

So waren die TMV-Mitglieder diesmal vor den Journalisten im Besitz der Spielzeitvorschau und können ihre Auswahl treffen.

Der Vorstand des TMV hatte seine Hauptversammlung gewissenhaft vorbereitet und alle notwendigen Unterlagen waren vorhanden. Die Vorsitzende nannte nur einige Eckpunkte der umfangreichen Arbeit, die der Verein geleistet hat. Der Rechenschaftsbericht liegt ausführlich vor und ist auf unserer Homepage nachzulesen. Der Kassenbericht und auch die Rechnungsprüfung ergaben sorgfältig geführte Unterlagen, so dass dem Vorstand für das Jahr 2012 Entlastung erteilt wurde.

In der Diskussion erläuterte die Vorsitzende die Vorteile, die eine Mitgliedschaft im TMV bringt und bat darum, den eigenen festgelegten Beitrag zu prüfen und wenn dies möglich ist, freiwillig zu erhöhen.

Der Kampf um die kulturellen Leistungen in einer Stadt wird ständig neu ausgefochten. Je mehr Mitglieder wir haben, desto gewichtiger wird unser Wort.

 

 

TMV lässt Cembalo restaurieren 17.2.2013

Cembalo für „Die Hochzeit des Figaro“

Einem Cembalo, das bisher ein trauriges Schattendasein im Theater führte, wurde durch den Theater- und Musikverein neues Leben eingehaucht. Das Instrument, das 1976 im VEB Möbelwerke Eisenberg gebaut wurde, nachdem die Cembalo-Firma Ammer enteignet und dem Möbelkombinat zugeordnet wurde, erlebt eine Renaissance. Das Instrument, das den Namen AMMER trägt, wurde von Jürgen Ammer in seinem Betrieb für Historische Tasteninstrumente in Schauenburg-Breitenbach bei Kassel instand gesetzt und in hervorragender Weise spielbar gemacht.

Am 12. Februar 2013 fuhren GMD Eckehard Stier und die Vorsitzende des TMV Renate Winkler bei intensivem Schneetreiben nach Löbau, um das Cembalo aus den Händen des Firmeninhabers entgegen zu nehmen. Dieser hatte es selbst nach Löbau gebracht hatte, wo es bis zur Nutzung im Theater untergestellt wird.

GMD Stier setzte sich sofort an das Instrument und lobte die gelungene Sanierung. Die Opernfreunde können das Cembalo in der Mozartoper „Die Hochzeit des Figaro“ erleben, wenn Frau Stefanie Fahrendorf die Rezitative darauf spielen wird.

Wir freuen uns darüber, dass der TMV rechtzeitig zu Probenbeginn das Instrument in gutem Zustand an das Theater übergeben kann.

Renate Winkler

 

„Impressionen“ 25.3.2013

 

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Silvester 2012

Silvesterkonzert des ORBIS TRIO, Prag

(Petra Brabcova-Violine, Petr Malisek-Violoncello, Stanislav Gallin-Klavier)

 

Seit Jahren verliert die klassische Musik –speziell die Kammermusik - permanent an medialem und sozialem Boden. Sie ist von einem breit gepflegten, kulturellen Stilelement des deutschen Kulturbürgertums  innerhalb eines knappen Jahrhunderts zum exklusiven Vergnügen einiger Fachleute und zur weitgehend unbekannten  Begleitmusik öffentlicher Feier- und Trauertage verkommen. Da gleicht das Angebot eines klassischen Klaviertrios zum Silvestertag in Görlitz einem heiklen, unkalkulierten Wagnis. Um es gleich zu sagen: Die Kalkulation ist aufgegangen, in jeder Beziehung.

Da waren erst einmal die drei Musiker, aus der Tschechischen Republik, junge, unbekannte Leute, zahlreiche Insider-Erfolge bei Wettbewerben - wen interessiert das schon – ihre Namen unter den im Fernsehen gesuchten Superstars jedoch nicht platziert.  Still und fast demütig bahnen sie sich ihren Weg durch die rappelvolle Krypta der Peterskirche, keine Elektronik, keine Lichteffekte, keine Faxen. Und dann geht es los! Vom ersten Ton an faszinierend, hinreißend, auch für ungeübte Ohren überzeugend. Man glaubt diese drei dünnen Gestalten nicht wieder zu erkennen, sie scheinen größer geworden, breiter, erfüllt von ekstatischer Hingabe – flow nennen das die Psychologen -, durch nichts abzulenken, auch durch die Böllerschüsse der närrischen Silvesterszene nicht. Magier im Halbdunkel der gotischen Gewölbe, der Cellist und die Geigerin in traumtänzerischer Übereinstimmung, der Pianist mit schwindelerregender Geläufigkeit, sie werfen sich die Bälle zu, sehen sich an, lächeln sich an, verschmelzen zu einem Organismus. Locker, souverän und makellos, das ganze virtuose Programm.

Es bietet alle Ebenen menschlicher Gefühle. Ein lustiger Beethoven (Gassenhauertrio) von der Machart der „Wut über den verlorenen Groschen“, ein tief trauriger Smetana (Trio, Op.15) in erschütternder Intensität und ein wundervoller heiter-feierlicher Mendelssohn (Trio Nr.1, Op. 49) zum harmonischen Abschluss. Applaus, Applaus, Zugaben….

Die Leute hatten den Atem angehalten, eine Stecknadel hätte man fallen hören. Auch wem solche Musik fremd ist – und das waren viele – ist fasziniert. Dank dem Theater- und Musikverein! Das war gut eingefädelt, infektiös!

Und Dank den drei überzeugenden Kündern einer Frohen Botschaft:

Es gibt auch andere Ausdrucksformen der Freude - die klassische Musik ist noch nicht tot!

P. Stosiek, Görlitz

 

 

 

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Görlitzer Theater- und Musikverein e.V.
Blumenstr. 41
02826 Görlitz

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Frau Renate Winkler

Tel: 03581/402507